Legen Sie den Fokus, worauf Sie wollen - FocalPoint
Verstecken Sie störenden Hintergrund und ziehen Sie die Aufmerksamkeit dahin, wo Sie wollen. Focal Point gibt Ihren Bildern das Aussehen von selektivem Fokus und Tilt-Shift-Objektiven. Die Nutzung von selektivem Fokus ist Bestandteil der Fotografie, seit es die ersten Objektive gibt. Es gibt viele verschiedene Techniken, um die Fokusebene oder die Kantenschärfe zu steuern. Die bekannteste Methode liegt darin, die Tiefenschärfe mit Hilfe der Kamera zu kontrollieren, in dem eine große Blende verwendet wird, die eine geringe Tiefenschärfe hervorruft. Jetzt gibt es ein neues Photoshop Plug-In für Fotografen, um den Fokus genau dahin zu legen, wo sie ihn haben möchten – das neue FocalPoint.
Selektiver Fokus
Ein selektiver Fokus wird eingesetzt, um von störendem Hintergrund abzulenken und das Hauptaugenmerk des Betrachters auf das Hauptobjekt zu legen. Es gibt aber auch künstlerische Anwendungen hierfür. So ist dies beispielsweise eine beliebte Vorgehensweise bei Portraits oder Hochzeitsarbeiten, aber auch bei Werbe- oder Redaktionsfotografie – insbesondere bei Essen. Alle oben genannten Techniken kommen im Zeitpunkt der Aufnahme zum Einsatz und erfordern zusätzliche Hardware und Kenntnis darüber, wie sie zu benutzen ist. Für viele dieser Werkzeuge gibt es keine Entsprechung in der digitalen Fotografie und wenn doch, dann verhalten sie sich zumeist anders.
Ein neues Werkzeug für die digitale Dunkelkammer
FocalPoint ermöglicht Fotografen, in jedem Bild Tiefenschärfe, Fokusebene und selektiven Fokus kreativ und präzise zu kontrollieren, nachdem es bereits aufgenommen wurde. Die Fokuskontrolle in Focal Point ist beinah greifbar und fühlt sich fast so an, als würden Sie ein Objektiv benutzen. Der Fotograf kann so schnell einen Fokuspunkt als Kreis oder in der Ebene festlegen und dann kontrollieren wieviel und welche Art von Unschärfe angewendet werden soll. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber Hardwarewerkzeugen wie z.B. zusätzliche Linsen oder Filter, denn es erlaubt dem Fotografen, den Fokus zu kontrollieren, nachdem das Bild schon aufgenommen wurde und gibt ihm so mehr Kontrolle mit weniger Auslösungen.
Einfach hinzugefügte Vignettierungen
Unter Vignettierungen versteht man die helleren oder dunkleren Bereiche am Rande des Bildes. Dies ist eine allgemein bekannte Technik in der Fotografie. Vignettierungen gehen Hand-in-Hand mit einem selektiven Fokus. Vignettierungen werden entweder in der Kamera oder in der Dunkelkammer erzeugt, in dem die Ecken aufgehellt oder abgedunkelt werden. Sie werden aus dem gleichen Grund genutzt, wie der selektive Fokus: um Ablenkungen im Hintergrund zu minimieren und das Augenmerk des Betrachters auf das Hauptobjekt zu leiten. Heute werden Vignettierungen in erster Linie durch verschiedene Methoden in Photoshop umgesetzt, aber alle erfordern viele manuelle Schritte, um einen kontrollierten und sauber gestalteten Fokuspunkt zu setzen. FocalPoint benutzt dieselben Kontrollregler, um es Fotografen zu ermöglichen, zeitgleich eine selektive Unschärfe und hellere oder dunklere Bereiche außerhalb dieses Spots zu generieren.
Ein virtuelles Objektiv
Der FocusBug ist eine einmalige Kontrollmöglichkeit, die es Ihnen ermöglicht, den Spot (also den Bereich des Fokus) und die am häufigsten benutzen Einstellmöglichkeiten über eine einzige, intuitive Funktion zu steuern. Klicken Sie einfach und ziehen Sie den Spot dahin, wo Sie ihn haben wollen. Benutzen Sie dann die Schieberegler, um Größe und Form des Spots festzulegen. Verwenden Sie danach den Schieberegler, um die Art und Menge der Unschärfe einzustellen. Alle Einstellungen gehen flüssig und in Echtzeit vonstatten, genau so als würden Sie ein Objektiv benutzen – nur dass es hier in Photoshop geschieht.
Einstellungen speichern und Voreinstellungen erstellen
Sobald Sie einen Effekt erstellt haben, den Sie mögen, können Sie ihn als Voreinstellungen speichern und ihn so jederzeit später wieder aufrufen. FocalPoint behält alle Ihre Einstellungen einschließlich der relativen Größe und Position des FocusBugs, so dass Sie ihn auf ähnliche Bilder anwenden können und keine weiteren Veränderungen vornehmen müssen. Sie können die FocalPoint-Voreinstellungen in Ihre Photoshop-Aktionen einbinden und so eine Stapelverarbeitung über einen ganzen Ordner mit Bildern laufen lassen.
Integration in Lightroom und Aperture
Da Fotografen heute in zunehmendem Maße statt mit Pixeleditoren wie Photoshop mit Workflow-Anwendungen wie Photoshop Lightroom und Apple Aperture arbeiten, bietet onOne nun die Möglichkeit, Focal Point direkt in den Anwendungen auszuführen, die die Fotografen die meiste Zeit über nutzen. (PhotoShop bzw. Aperture dennoch erforderlich)
Systemanforderungen:
- Windows XP SP2 oder Vista
- Mac OS X 10.4.8 oder später
- Photoshop CS2, CS3 o. CS4; Photoshop Elements 5 oder 6 (Windows), Photoshop Elements 4.01 oder 6 (MacOS X)
- 1GB RAM (2GB oder mehr empfohlen)
- 50MB Festplattenplatz
- Adobe Flash Player 9
- Internetverbindung, um regelmäßig auf Updates zu prüfen